20. Dezember – 23. Dezember 2013, 17. Spieltag/1. Liga und 19. Spieltag/2. Liga

Welch eine Geste! Obwohl es genügend zu sagen gäbe zum letzten Spieltag des Jahres 2013 – angefangen bei der völlig hirnrissigen Ansetzung, die zum Beispiel die Fans des 1. FC Kaiserslautern erst an Heiligabend aus Ingolstadt hat zurückkehren lassen –, verzichtet der Jahrhunderttorben passend zur festlichen Stimmung, die sich allerorten ausbreitet, auf sämtliche Unmuts- und Missfallensäußerungen.
Er weist weder Trainer, Spieler noch Kommentatoren oder Funktionäre auf deren augenscheinliche Unzulänglichkeiten hin. Ist so gütig, alle einfach gewähren zu lassen, und hofft auf die Einsicht all der Totengräber des Fußballs: Vielleicht wird’s nächstes Jahr besser, ohne großes weiteres Zutun, nur aufgrund der bislang geleisteten Vorarbeit. Ein schöner Traum! Und die, die’s vermutlich nicht mehr lernen, nehmen ja vielleicht einfach zum 1. Januar ihren Hut und verschwinden von der Bühne des Fußballs – von Thomas Tuchel bis Mario Gomez, von Thomas Herrmann bis zur TSG 1899 Hoffenheim.

Er glaubt daran, dass alles gut wird, der Jahrhunderttorben. Er schreit in dieser besinnlichen Zeit nicht Zeter und Mordio, er lässt an allem und jedem ein gutes Haar. Und erweist sich dadurch einmal mehr als fairer Sportsmann. Als leuchtendes Vorbild in dunkler Zeit. Auch und gerade für unseren Nachwuchs.

Natürlich fragt er sich, wieso denn die erste Liga noch ein Vorrundenspiel schuldig geblieben ist? Wieso die Bayern irgendwo in Marokko herumhüpfen durften, statt gegen den VfB Stuttgart anzutreten. Aber, weil er so wahnsinnig anschmiegsam unterwegs ist, geht er davon aus, dass selbstverständlich der VfB im Vorfeld der Verlegung zugestimmt und die Chance, drei Punkte am Grünen Tisch zu bekommen, ausgeschlagen hat. Sicherlich war’s so. Denn so ist es bei jeder Begegnung in jeder A-, B- oder C-Klasse. Eine Fifa-WM hat nichts mit der DFB-Veranstaltung “Bundesliga” zu tun und kann daher nicht als Entschuldigung herhalten. Wer keine Mannschaft zusammenbekommt, der muss beim Gegner um Verlegung betteln. Aber der Jahrhunderttorben ist sich sicher: Alles ging – wie immer – mit rechten Dingen zu.

Und wie es sich gehört, bringt er zur Weihnachtszeit auch ein Geschenk mit: das neue Logo, das unseren beschaulichen kleinen Blog nach der Winterpause zieren wird. Rückmeldung dazu ist sehr gerne gesehen. Er selbst wünscht sich nur eines: noch mehr Anhänger, eine noch größere Gemeinde fürs kommende Jahr. Denn jeder Erleuchtete, der uns hier wöchentlich besucht, der uns auf der Facebook-Seite www.facebook.de/jahrhunderttorben oder bei Twitter @jhunderttorben unterstützt, ist ein kleiner Silberstreif am Horizont, ein wenig mehr Hoffnung für unsere ums Überleben ringende Liebe, den Fußball, der in jüngerer Vergangenheit von Heuchlern und Verblendeten sehenden Auges ins Verderben geführt wird. Dank für eure Unterstützung!

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